Wahnsinn! Die Schlacht ist eröffnet! Spam will decay! Unter Make love not Spam gibt es einen neuen Bildschirmschoner von Lycos, der aus einer Globalen Anti-Spam Liste Webseiten herauszieht (also zum Beispiel die Webseiten der Pen1s-Verlängerer, die mir immer die Comments vollhauen) und locker ein paar http-Anfragen sendet. Das passiert gemütlich mit einer Anfrage alle Sekunde... von allen Nutzern gleichzeitig *G*
Das tolle ist, dass den Spammern durch den höheren Traffic massiv höhere Kosten entstehen, und die sich in' Arsch beißen vor Wut!
Also, wer's sich traut, und keine Angst vor legalen Grenzbereichen hat, ist hiermit zu den Waffen gerufen ;-)
Dass ich alter Pazifist auf meine alten Tage nochmal... sowas aber auch...
Das ist mit Abstand die unglaublichste optische Taeuschung, die ich seit langem gesehen habe!
Danke Vaseem fuer den Link!
Ein erstaunliche suggestiver Artikel im Spiegel hat mir endlich eine wissenschaftliche Erklaerung gegeben, warum das Hoervergnuegen bei mp3s hinter dem von CDs zurueck bleibt:

"In Langzeit-Versuchen innerhalb der Redaktion "stereoplay" haben wir festgestellt, dass der Konsum datenreduzierter Musik schneller ermüdet und stärker stresst als der von unkomprimierter. Unsere These: Weil das Hirn ständig die verdeckten Signale ergänzen muss, wird es mehr gefordert."
Irgendwie habe ich es schon immer gewusst :-) Ich werde dieses Statement in meine Thesen bezueglich Tontraeger Vor- und Nachteilen mit aufnehmen!
Dazu die Frage, welches ist eigentlich das beliebteste Musikmedium? Abstimmung (und Nachtrag) hier:
Nachtrag 06.08.2004:
Ich habe ein wenig Feedback von euch Skeptikern bekommen, was mich dazu veranlasst hat auch mal über das Nachzudenken, was ich da im Spiegel gelesen habe:
An der These könnte schon was dran sein. Überlegt mal: Die dicht an dicht liegenden Neuronen in der Basiliarmembran nehmen zunächst die ungefilterte Information auf. Anschließend wird das ganze Bänderweise und Bänderübergreifend durch so eine Art Tiefpass-Filter gezogen.
Die datenreduzierte Information am Ausgang des Tiefpasses wird dann auf wenige Neuronen verteilt. Für diese Neuronen muss natürlich das entsprechende Aktionspotenzial aufgebracht werden, dass der wahrgenommenen Gesammtenergie in dem Teilband entspricht.
Wurden jetzt Teilfrequenzen einfach ausgelassen, so können diese auch keine Impulse auf der Basiliarmembran verursachen. Mehr Energie muss demnach von woanders aufgebracht werden. Dies könnte dann die geschilderte Anstrengung verursachen.
Aber ich glaube ihr habt schon recht... insgesammt ist die Vermutung noch 'ne Nummer weiter aus der Luft gegriffen als das mit der analogen Schallplatte... Weiß nicht; da kann ich wohl nicht auf der Richtigkeit bestehen... (ich will ja meine Glaubwürdigkeit nicht ganz verspielen :-)
Nachtrag 07.08.2004:
Ich habe gestern abend mit so einem philips-Kollegen (also auch einem Praktikanten) darüber geredet. Er arbeitet in der Akustik Abteilung, und kannte sich wohl ganz gut aus mit der Thematik. Seine (einleuchtende) Vermutung ist, dass die Ermüdungserscheinungen eher auf Artefakte (ich denke, damit meinte er wohl Effekte an den Zeitfenstergrenzen) zurückzuführen ist, als auf die Maskierung. Seines Wissens findet die Maskierung bereits mechanisch in der Basiliarmembran statt. Die abgeschickten Impulse sind also von Anfang an die selben.
Dann ist die Sache wohl gegessen.
Ihr müsst unbedingt den neuen Deutsch -> Englisch Übersetzungslink unten rechts ausprobieren und ein bisschen damit rumspielen! Der Informationsgehalt sinkt dabei zwar (sofern überhaupt möglich), aber es ist um einiges lustiger, als die originalen Postings!
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Mal sehen, ...bei der Rückübersetzung Deutsch -> Englisch -> Deutsch kann man bei eingen Artilen sogar noch erkenne worum es ursprümglich mal gegangen war.... |
"fuffzsch" scheint übrigens in allen Sprachen gleich zu sein. Das beruhigt. Aber die Kommentare des Matrosen kommen nun von einem "Marin"...
P.S. Das ganze ist übrigens rekursiv, das heißt wenn ihr auf der übersetzten Seite wieder auf einen der Links klickt, wandert der Babelfisch wieder fröhlich drauf los (aber resultiert leider nach einer gewissen Tiefe in einem timeout, sonst wäre der Spaß schier unendlich!)...
Ich bleibe also hier am Wochenende und arbeite. Schoen. Freut sich mein Assi. Aber normalerweise sind Wochenenden ja viiiel zu kurz. Eines verstehe ich noch nicht. In der Kaffeepause wurde es mir klar (danke Karin).
Wenn ich behaupte, der Tag haette zu wenig Stunden, weil ich meine Arbeit nicht schaffe (4 Stunden mehr waeren gut); aber abends denke, der Tag braeuchte weitere vier Stunden mehr, damit man vernuenftig entspannen kann dann...
...dann kann der Tag ja auch gleich so bleiben wie er ist, nur sind halt die Zeitschlitze entsprechend kuerzer.
Zeitproblem geloest :-)
Auf der Rückfahrt von Philips habe ich immer Zeit zum Nachdenken, weil jede einzelne Ampel rot ist, wenn man ankommt (ungelogen, ich hab drauf geachtet, 8 Ampeln, alle rot).
Normalerweise grübeln die Sachen des Tages dann noch in mir rum, aber heute habe ich ein bisschen die Häuser angeguckt, die Reklameschilder, die Straßen, die Bäume, die Autos...
(Um euch nicht zu sehr mit meinen Gedanken dazu zu belästigen, ist der Rest des Eintrags unter dem folgenden Link zu finden:)
Und beim Scilderangucken ist mir aufgefallen, dass an allen diesen Dingen viele Leute gemeinsam für eine ganze Weile hart dran gearbeitet haben müssen. Im gegensatz dazu wäre ich alleine nicht einmal im Stande eine einzige Straßenlaterne zu bauen, oder einen Blinker, oder irgendwas - aber wenn ganz viele Leute zusammen arbeiten, ist es unfassbar, was sie alles schaffen können!
Und der Irrwitz liegt darin, dass die Menschen alle diese Sachen schaffen, obwohl sie eigentlich gar nicht einander helfen wollen! Es gibt keinen Beleg dafür, dass jemals jemandem etwas gutes Tat, ohne dabei auch an sich zu denken. Jeder bröselt also den ganzen Tag so irgendwie vor sich hin, und was wie ganz von alleine dabei herauskommt sind diese unglaublichen aufwendigen Häuser, Reklameschilder, Straßen, Bäume, Autos und was sonst noch alles!
Ein Hoch auf die Zivilisation!